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GERMANY

Ad Spend Forecast: Dentsu Aegis Network erwartet 2018 weltweit steigende Werbeausgaben

15 Jan 2018

Digitale Werbung etabliert sich als Nr. 1 in Deutschland

Wiesbaden, 15. Januar 2018 – Das Dentsu Aegis Network veröffentlicht seine halbjährlichen Ad Spend Forecasts auf Grundlage von Daten aus 59 Märkten.

Die aktualisierten Prognosen sagen für 2018 ein weltweit beschleunigtes Wachstum von 3,6% gegenüber dem Vorjahr mit 3,1% voraus. Global erwartet Dentsu Aegis Network in diesem Jahr Werbeausgaben in Höhe von 589,5 Milliarden US-Dollar. Vor allem durch die sportlichen Großereignisse Olympische Winterspiele, Paralympics sowie der FIFA Fußball-WM in Russland werden steigende Werbeinvestitionen erwartet.

Für Deutschland wird für 2018 ein moderater Anstieg um 2,6% vorhergesagt. Das entspricht einem leichten Plus gegenüber 2017 (2,2%). Besonders hohe Wachstumsraten werden hierzulande für die digitalen Werbekanäle Mobile mit 38,3% und Social mit 22% erwartet, während klassische Medien abnehmende Werte oder nur geringe Zuwächse aufweisen werden. Digitale Medien werden sich dem Forecast zufolge als Nummer 1 in Deutschland etablieren, mit einem Anteil von 36,3% der Gesamtausgaben. Damit werden sie die TV-Werbung (32%) hinter sich lassen. Global wird dieser Trend bestätigt: Weltweit stehen 38,3% an prognostizierten Digitalausgaben 35,5% im Bereich TV gegenüber.

Eine weitere bemerkenswerte Prognose: Im Digitalbereich nehmen die weltweiten Ausgaben für bezahlte Suche mit voraussichtlich 40% einen immer größeren Anteil ein. Zurückzuführen ist der vermutete Anstieg auf die wachsende Verbreitung von Sprachsteuerung. So war Amazons Alexa am Weihnachtstag 2017 die meistgenutzte App.

Weitere globale Daten im Überblick:

  • Digitale Werbeausgaben wachsen in 2018 voraussichtlich um 12,6% und erreichen eine Höhe von 220,3 Milliarden US Dollar (Wachstum 2017: 15%)
  • Die Ausgaben für Desktopwerbung nehmen weiterhin ab und sind seit 2016 um 1,5% zurückgegangen. Mobile dagegen wird kontinuierlich stärker und hat seit 2016 8,2% dazugewonnen.
  • Video (24.5%) und soziale Netzwerke (23.5%) treiben das Wachstum der Ausgaben für digitale Anzeigen voran, insbesondere die Nutzung von Smartphones und mobilen Videos.
  • Programmatische Ausgaben werden um 23% steigen. Ein Grund dafür ist der Wettbewerb zwischen Startups und etablierten Unternehmen im AdTech-Bereich.

‑ ENDE ‑

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